Templaite

Standards & Prozesse  2026  conceptMonkey
AI-Coding Toolbelt  Status: Done 
Templaite

SCOPE

Problemstellung

  • Die Pflege und Verwaltung von Standards und Richtlinien für hybride Entwicklungsprozesse ist zeitaufwändig und unübersichtlich.
  • Wenn man ein neues Projekt startet, fehlen oft die passenden Best Practices und das kostet Zeit
  • Verschiedene KI-Tools haben unterschiedliche Qualitäten und Dateistandards für Agents
  • Regeln müssen über die Zeit gepflegt und optimiert werden

Lösungsansatz

  • Ein kleines Tool, mit dem man Templates für Teams oder Projekttypen verwalten kann
  • Ein Template repräsentiert Richtlinien und Best Practices für Abläufe, Standards, Technologien
  • Optimierung für Toolbelt (Cursor rules vs. Claude) möglich und wartbar
  • Regeln können immer weiter optimiert und zentral verwaltet werden

Im Einsatz

  • Nuxt 4 / Vue 3
  • TypeScript
  • SQLite
  • Drizzle ORM
  • Tailwind CSS

Ergebnisse

  • Tool zum nachhaltigeren Verwalten von Regeln für KI-Tools
  • Kernfunktionalität erfolgreich umgesetzt
  • Templates für verschiedene Projekttypen exportierbar
  • Setup-Arbeit für neue Projekte reduziert sich

Standards für KI-Entwicklung: Wiederverwendbar und wartbar

Tools wie Cursor und Claude bringen Leistung, aber auch Aufwand. TemplAIte hilft dabei, diese Aufwände etwas zu reduzieren und Regeln, Kontexte oder Standards für Abläufe wiederverwendbar zu definieren.

TemplAIte standardisiert KI-gestützte Entwicklung.

Templaite (Alpha)

Templaite (Alpha)

Ein Praxisbeispiel: ein Nuxt-Projekt

Bislang habe ich für ein Nuxt-Projekt erst überlegt, was ich technisch benötige und z.B. welche Module, Plugins oder Libraries ich verwenden möchte. Ob ich auf Vitest setze oder andere Testing-Tools verwende, ist etwas, was ich mir überlegen muss. Nachdem ich mich für die wichtigen Abhängigkeiten und z.B. den Aufbau der Projektstruktur entschieden habe, habe ich meist dafür optimierte Regeln für die KI-Entwicklung definiert oder (im Falle von Cursor) in einen ./rules Ordner kopiert. Das alles kann aus verschiedenen Gründen zeitaufwändig und fehleranfällig sein. Z.B. weil Regeln veraltet sind, weil ich wichtige Dinge in einem Projekt vergesse usw. Wenn man das Projekt dann noch Agent-übergreifend vorbereiten will, wurde es oft noch komplexer.

Jetzt würde ich für ein bestimmtes Setup einfach ein Template erstellen und dieses dann wiederverwenden. Der Vorteil ist hier, dass ich zentral die Regeln, Kontexte und Standards verwalten kann und diese dann in allen Projekten wiederverwenden kann. Zuvor habe ich das in einem git Repository manuell gepflegt. Auch absolut machbar, aber TemplAIte macht es einfacher und erlaubt die zusätzliche Wiederverwendbarkeit durch Templates, die dann alle relevanten Dateien und Konfigurationen enthalten.

Lohnt sich zusätzliches Tooling?

Für mich steht fest: JA.

Der Proof: Mit VibeThis habe ich die Idee von TemplAIte sehr schnell ausgearbeitet, alle Specs exportiert, das Projekt in kurzer Zeit umgesetzt.

Die erste TemplAIte Version war damit schnell implementiert und lief so in kürzester Zeit. Die Effizienz ist damit bereits gestiegen, warum Tools für Spec-Driven Development relevant sind und gerade auch bei der Steigerung von Qualität helfen.

VibeThis im Einsatz: Spezifikation von TemplAIte

VibeThis im Einsatz: Spezifikation von TemplAIte

Bigger Picture

VibeThis und MonkeyIdeas sind Tools für die Ideenfindung, -Ausarbeitung und der Spezifikation. Sie werden VOR dem Entwicklungsprojekt eingesetzt und helfen dabei, die Idee zu konkretisieren und zu strukturieren sowie die wichtigen Infos für die KI zu extrahieren.

Tools wie TemplAIte sind dann die nächste Ebene, bei denen es darum geht, den Entwicklungsprozess zu unterstützen, Best Practices zu implementieren und letztlich die Qualität zu steigern. Sehr wichtig sind solche Tools für die Standardisierung der Abläufe und die Wiederanwendbarkeit eben dieser Standards. Ich profitiere direkt davon, weil sich mein Entwicklungsprozess mit KI-Unterstützung beschleunigt, qualitativ verbessert und immer mehr Raum für die eigentliche Kreativarbeit lässt.

Weniger Kosten / mehr Souveränität: Bei MonkeyIdeas und TemplAIte benötige ich übrigens kein Abo, kann beides vollkommen lokal nutzen und bin somit unabhängig von Cloud-Services. Letztlich nutze ich also KI, um Tools zu entwickeln, die mir dabei helfen, meine Prozesse zu optimieren und mich gleichzeitig unabhängiger von externen Diensten zu machen. Insgesamt ein Boost für Produktivität und Souveränität.

Brauchbarkeit: TemplAIte habe ich als reality-check direkt im nächsten Projekt (hier noch nicht vorgestellt) eingesetzt. Die Kombination aus Specs und Standards (Regeln, Agenteninstruktionen, Kontext, Pattern etc.) hat sich sofort als sehr nützlich erwiesen. Das Projekt-Ramp-Up war dadurch deutlich schneller erledigt und der Entwicklungsprozess war schnell in vollem Gange und zwar so, wie ich es mir vorgestellt habe.

Screenshots

Templaite (Alpha)

Templaite (Alpha)